die hoffnung stirbt immer zu letzt

es war einmal ein zuckerzwerg

Es war einmal ein kleiner, blasser, unscheinbarer zwerg, nennen wir ihn oehm* sagen... Ach juedische namen sind immer so lustig also nennen wir den kleinen zwerg zuckerzwerg. Jener ging auf die besten schulen, wurde bestens gefoerdet, hatte die besten lehrmeister. Doch dann eines schoenen tages war ihm sterbends langweilig. Er war des lernens ueberdruessig. er war ein stubenhocker und streber und die maedchen mochten ihn nicht. Er war eben ein zwerg und dazu noch ein schmaechtiger und blass dazu. Er aber wollte beachtung und dachte sich einen fiesen plan aus, sich an all den menschen zu raechen, die den kleinen zuckerzwerg nicht beachteten. Er dachte sich ein spiel aus, er schrieb regeln, um wenigstens so an informationen und fotos von huebschen miezen zu kommen. Er erfand richtlinien, an denen er die beliebtheit ersehen konnte. Er notierte formeln, um vorausschauen zu koennen, er rechnete und rechnete. Wie zwerge eben so sind, um noch mehr informationen zu bekommen, weil sein plan war, macht ueber all jene zu erlangen, die ihn gar so schmaehlich unbeachtet liessen. Er schrieb programme, die informationen sammelten und erweiterte diese programme durch klauseln. Er wurde reich an geld und reicher noch an maechtigen leuten, die ihn umkreisten wie die schmeissfliegen die ... aehm ...naja...
Er fantasierte was er alles damit anstellen konnte. Das fbi. Die cia. Die dea. Die nsa. Ja gar, ach was, frueher oder spaeter so dachte er, haette er jeden im land in der hand. Und da er so klug war, so gebildet, aber dennoch sehr einsam, wurde er innerlich zu einem verbitterten kleinen zwerg und da geschah es...
Urploetzlich und ueber nacht, wandten sich die mitspieler gegen ihn. Er verstand nicht was geschieht, wenn man einmal den pakt mit dem teufel einging. Er war ja allein und keiner konnte es ihm sagen. Doch er sollte es erfahren und zwar schneller als ihm lieb war und noch dazu am eigenen leib. Sie fingen an sein spiel zu durchschauen, sie begannen seine taktik gegen ihn anzuwenden, und gegen all jene boesen maechte, mit denen er pakte geschlossen hatte. Sie begannen und spielten gegen ihn mit seinen eigenen waffen, schlugen sie ihn. Sie entlarvten ihn. Sie stellten ihn und seines gleichen an den pranger. Er hatte nichts mehr ausser pixel ueber pixel. Er verlor die kontrolle und die menschen nahmen ihm alles. Die mitspieler nahmen sich seine wuerde. Das fbi nahm sein spiel. Das geld das er einst hatte, lag auf der bank vom teufel und der teufel nahm es, und entwertete es.
Und sie entbloessten all jene schandtaten oeffentlich und er kroch zurueck in seine hoele aus der er einst kam. Einsam und verlassen. Und wenn er nicht gestorben ist, dann schmachtet er dort ewig.
 
 

8.11.13 16:00

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